Fächer:

Rechtsgrundlagen
Versicherungstechnik
Rechnungswesen
Kapitalanlagen
Pensionskassenführung

Allgemeines:

Startseite
Kursinhalte
Eidg. Berufsprüfung
Anmeldung

 

FACHAUSBILDUNG FACHMANN/-FRAU MIT EIDG. FACHAUSWEIS

Kursinhalt Versicherungstechnik

 

  Themen
1.
Finanzmathematik
2.
Statistik, Wahrscheinlichkeit und technische Grundlagen
3.
Versicherungstechnische Grundbegriffe
4.
Leistungsprimat
5.
Beitragsprimat
6.
Versicherungstechnische Elemente der Jahresrechnung
   

Thema 1: Finanzmathematik

Ziel: 1. Die Teilnehmer/-innen kennen die wichtigsten Grundbegriffe der Finanzmathematik. Insbesondere lernen sie das Auf- und Abzinsen von Kapitalien und kennen den Einfluss des Zinssatzes.

2. Sie sind in der Lage, den Bar- und Endwert von Zeitrenten zu bestimmen und kennen den Zusammenhang zwischen vorschüssiger und nachschüssiger Rentenzahlung.

3. Sie sind in der Lage, ihre finanzmathematischen Kenntnisse auf praktische Beispiele umzusetzen, wie beispielsweise die Schuldentilgung oder die Kursberechnung einer Obligation.

Thema 2: Statistik, Wahrscheinlichkeit und technische Grundlagen

Ziel: 1. Die Teilnehmer/-innen kennen die wichtigsten statistischen Masszahlen und haben Kenntnis von den elementarsten Begriffen der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

2. Sie lernen die verschiedenen in der Schweiz angewendeten Rechnungsgrundlagen kennen.

3. Die Grundzahlen und Barwerte der technischen Grundlagen EVK 2000 werden Beispielen und Übungen erarbeitet. Zum Abschluss werden die Änderungen der technischen Grundlagen illustriert.

zurück zum Seitenbeginn

Thema 3: Versicherungstechnische Grundbegriffe

Ziel: 1. Nach einer Zusammenfassung der Grundsätze der beruflichen Vorsorge werden die Vorsorgeeinrichtungen nach verschiedenen Unterscheidungsmerkmalen klassiert.

2. Die Teilnehmer/-innen lernen die in der Vorsorge gängigen Lohn- und Zinsbegriffe kennen und erhalten einen Überblick über die planmässigen Einnahmen und Ausgaben.

3. Sie verstehen den Begriff des Deckungskapitals und wissen insbesondere, was unter dem prospektiven und dem retrospektiven Deckungskapital zu verstehen ist.

4. Die drei wichtigsten Finanzierungsverfahren - das Umlageverfahren, das Rentenwertumlageverfahren und das Kapitaldeckungsverfahren - werden definiert und mit ihren Eigenschaften und der Anwendung illustriert.

Thema 4: Leistungsprimat

Ziel: 1. Die Teilnehmer/-innen lernen das Leistungsprimat als Beispiel für eine kollektiv finanzierte Vorsorgelösung kennen.

2. Sie können den notwendigen Beitrag sowohl nach der individuellen wie auch nach der kollektiven Methode bestimmen und die Nachzahlung infolge Lohnerhöhung berechnen.

3. Der Einfluss der Lohnentwicklung auf die notwendige Finanzierung und Kosten senkende Massnahmen wie Altersabdachung oder Durchschnittslohnbildung werden beschrieben.

4. Die Teilnehmer/-innen können die Freizügigkeitsleistung im Leistungsprimat berechnen und lernen verschieden Möglichkeiten für die Durchführung des WEFG kennen.

zurück zum Seitenbeginn

Thema 5: Beitragsprimat

Ziel: 1. Die Teilnehmer/-innen lernen das Beitragsprimat als Beispiel für eine individuell finanzierte Vorsorgelösung kennen.

2. Im Vordergrund steht die sogenannte Sparkassen-Risikolösung. An diesem Beispiel wird die Wechselwirkung zwischen Finanzierung und Leistung aufgezeigt und es wird das Vorsorgeziel für die Altersleistungen in Abhängigkeit der Lohndynamik und der Verzinsung untersucht.

3. Es werden verschieden Möglichkeiten zur Bestimmung der Risikoleistungen in der Sparkassen-Risikolösung aufgezeigt. Am Beispiel des Risikobeitrages wird die kollektive Finanzierung bestimmt.

4. Die Teilnehmer/-innen erarbeiten die Auswirkungen des FZG und WEFG auf die Vorsorgeeinrichtung mit Beitragsprimat und lernen die Problemstellungen der flexiblen Alterspensionierung kennen.

Thema 6: Versicherungstechnische Elemente der Jahresrechnung

Ziel: 1. Nach einer Darstellung der gesetzlichen Grundlagen und Fachrichtlinien lernen die Teilnehmer/-innen die versicherungstechnischen Grössen der Jahresrechnung in der Darstellung nach Swiss GAAP FER 26 kennen.

2. Als zusätzlich zur Jahresrechnung notwendiges Analyse- und Führungsinstrument wird das versicherungstechnische Gutachten vorgestellt. Insbesondere werden die technischen Rückstellungen und der Begriff der Sollrendite umschrieben und die versicherungstechnischen Gewinn- und Verlustquellen aufgezeigt.

3. Eingehend gehen die Teilnehmer/-innen auf besondere Bewertungsfragen aus versicherungstechnischer Sicht ein:

  • Unterdeckung und mögliche Sanierungsmassnahmen;
  • Möglichkeiten der Verteilung eines versicherungstechnischen Überschusses;
  • Voraussetzungen und Verfahren bei Teilliquidation
  • Liquidation und Fusion von Vorsorgeeinrichtungen

4. Die Inhalte dieses Themas werden mit einem umfangreichen Übungsblock verfestigt.

zurück zum Seitenbeginn

 

  Druckfreundliche Version anzeigen  Zum Seitenanfang springen