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FACHAUSBILDUNG FACHMANN/-FRAU MIT EIDG. FACHAUSWEIS

Kursinhalt Pensionskassenführung

 

Thema
1.
Organisation und Geschäftsführung
2.
Informatik
3.
Eintritte und Bestandesverwaltung
4.
Austritte / FZG
5.
Leistungen
6.
Wohneigentumsförderung
7.
Sozialversicherungen
8.
Koordination Sozialversicherungen
9.
Rechnungswesen
10.
Kapitalanlagen
11.
Externe Institutionen

Thema 1: Organisation und Geschäftsführung

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt Entstehung, Aufbauorganisation, Grundzüge der Ablauforganisation, Entscheidungsträger, Infrastruktur, EDV-Organisation verschiedener Typen von Vorsorgeeinrichtungen.

2. Er kennt deren Schwerpunkte bezüglich Urkunde, Reglement, Versicherungspläne sowie deren Versichertenstruktur, Beitragsvolumen und Vermögensschwerpunkte.

3. Er kennt die praktische Anwendung sinnvoller Organisationsinstrumente wie
Organisationshandbuch, Termin- und Aktivitätenplanung, Pflichtenhefte sowie Checklisten.

4. Er kennt sinnvolle Anwendungen von Aufgabenteilung und Kompetenzregelung zwischen Stiftungsrat, Geschäftsführung und Verwaltung durch interne oder externe Stellen.

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Thema 2: Informatik

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt die Unterscheidungsmerkmale von Computersystemen.

2. Er kennt die wesentlichen Begriffe aus der Computerwelt.

3. Er kennt das Vorgehen bei Einführung von EDV-Projekten.

4. Er kennt mögliche Hardwarekonfigurationen sowie Beurteilungskriterien für Computersysteme in Vorsorgeeinrichtungen.

5. Er kennt die praktische Anwendung des Betriebsystemes MS-DOS sowie einfacher BASIC-Programmierung.

6. Er kennt die praktische Anwendung von Datenbank-, Tabellenkalkulations- und Grafikprogrammen.

7. Er kennt die Anforderungen an die benutzerseitige Vorbereitung für EDV-Applikationen. Insbesondere kennt er den Aufbau einer Grobanalyse.

8. Er kennt die wesentlichen bestehenden Anwendungen aller Verwaltungsbereiche verschiedener Organisationsformen.

9. Er ist in der Lage, für eine Vorsorgeeinrichtung den sinnvollen Einsatz an EDV unter Berücksichtigung des Nutzen/Leistungsverhältnisses abzuschätzen. Er kennt das Vorgehen bei der Evaluation von Hardware und Software.

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Thema 3: Eintritte und Bestandesverwaltung

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt die praktischen Möglichkeiten sowie die administrativen Erfordernisse bei einer Aufnahme von Versicherten in eine Vorsorgeeinrichtung.

2. Er kennt Besonderheiten aller wichtigen Organisationsformen.

3. Er kennt die administrativen Anforderungen und praktischen Möglichkeiten von Betriebsaufnahmen unter Berücksichtigung der Organisationsformen.

1.Er kennt die praktischen Möglichkeiten der Bestandesführung in verschiedenen Organisationsformen.

5. Er kennt insbesondere die praktischen Möglichkeiten der Schattenrechnung.

Thema 4: Austritte / FZG

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt die praktischen Anforderungen für die Abwicklung von Austritten unter Berücksichtigung der verschiedenen Organisationsformen.

2. Er kann die Austrittsleistungen gemäss Freizügigkeitsgesetz korrekt berechnen.

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Thema 5: Leistungen

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt die praktischen Anforderungen für die Abwicklung von Invaliditätsfällen unter Berücksichtigung der Organisationsformen.

2. Er kennt die praktischen Anforderungen für die Abwicklung von Todesfällen unter Berücksichtigung der Organisationsformen.

3. Er kennt die praktischen Anforderungen für die Abwicklung von Altersrücktritten unter Berücksichtigung der Organisationsformen.

4. Er kennt die Besonderheiten und administrativen Erfordernisse für vorzeitige Pensionierungen, Kapitalabfindungen, Teuerungsanpassungen, AHV-Überbrückungsrenten und die Behandlung von Witwenanwartschaften sowie Koordination mit anderen Sozialleistungen.

5. Er kennt die Schnittstellen zum Zahlungsverkehr und zur Finanzbuchhaltung.

6. Er kennt die administrativen Erfordernisse für die Berechtigungskontrolle und steuerliche Bescheinigung der Leistungen.

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Thema 6: Wohneigentumsförderung

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt die Bestimmungen des Wohneigentumsförderungsgesetzes sowie der Verordnung.

2. Er kann die Höhe des Betrages zur Wohneigentumsförderung sowie die Leistungskürzung berechnen.

3. Er kennt die Abwicklung bei Barbezug und bei Verpfändung.

Thema 7: Sozialversicherungen

Ziel: 1. Der Teilnehmer hat den Überblick über die verschiedenen Sozialversicherungen.

2. Er kennt jeweils die Aufgaben, die Finanzierungsart und die Leistungen.

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Thema 8: Koordination Sozialversicherungen

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt die Koordinationsgrundsätze.

2. Er kennt die Koordinationsvorschriften im Leistungsbereich gemäss BVG.

3. Er versteht die Koordination von 1. und 2. Säule.

4. Er versteht die Koordinationsbestimmungen unter den Sozialversicherungszweigen.

Thema 9: Rechnungswesen

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt den Aufbau und die Ablauforganisation des Rechnungswesens verschiedener Typen von Vorsorgeeinrichtungen.

2. Er kennt deren Nebenbuchhaltungen sowie deren Berücksichtigung im Hauptbuch.

3. Er kennt die Schwerpunkte deren Finanzplanung sowie Berichterstattung.

4. Er kann über Zweckmässigkeit, Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme ein sachgemässes Urteil abgeben.

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Thema 10: Kapitalanlagen

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt die Entscheidungsträger und die Ablauforganisation der Vermögensanlagen verschiedener Kassentypen.

2. Er kennt deren Infrastruktur für die Vermögensanlage sowie deren Entscheidungsgrundlagen sowie deren Vermögensverwaltungssysteme.

3. Er kann über Zweckmässigkeiten, Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme ein sachgemässes Urteil abgeben.

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Thema 11: Externe Institutionen

Ziel: 1. Der Teilnehmer kennt die administrativen Erfordernisse im Verkehr mit den kantonalen und eidgenössischen Steuerbehörden.

2. Er kennt die wesentlichen administrativen Erfordernisse und Schwerpunkte im Verkehr mit der Kontrollstelle.

3. Er kennt die wesentlichen administrativen Erfordernisse und Schwerpunkte im Verkehr mit den Versicherungsexperten.

4. Er kennt die wesentlichen administrativen Erfordernisse und Schwerpunkte im Verkehr mit den Aufsichtsbehörden.

5. Insbesondere ist er in der Lage, die Abrechnung und Rückforderungsanträge für den Sicherheitsfonds zu erstellen.

6. Er kennt die Schwerpunkte und praktischen Möglichkeiten im Verkehr mit Banken.

7. Er kennt die Schwerpunkte und praktischen Möglichkeiten im Verkehr mit
Versicherungsgesellschaften.

8. Er kennt die Schwerpunkte und praktischen Möglichkeiten im Verkehr mit Ausgleichskassen.

9. Er kennt die praktischen Möglichkeiten im Verkehr mit Treuhänder oder Beratungsfirmen für Vorsorgeeinrichtungen.

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